Crowdfunding für Wiederaufbau Nggela

Hier handelt es sich um eine private Initiative von Rita Stupf zur Spendensammlung für den Wiederaufbau von Häusern als Follow-up von zwei SEC-Einsätzen.
14.87% erreicht
CHF 2,677 finanziert von CHF 18,000
17 Spender
13 Verbleibende Tage

Kontext
Am 29. Oktober 2019 zerstörte ein gewaltiger Brand den gesamten alten Dorfkern von Nggela, einem kleinen Dorf am Fusse des florinesischen Vulkanes Kelimutu in Indonesien. Innerhalb weniger Minuten brannten 33 traditionelle Häuser und rituelle Bauten komplett nieder.

Wie durch ein Wunder kamen bei dem verheerenden Brand keine Menschen zu Schaden. Die materiellen Schäden sind aber immens, da die Brände ebenfalls traditionellen Schmuck und Webtextilien sowie das gesamte Hab und Gut der Bewohner vernichteten. Die Zerstörung des Dorfkerns bedeutet auch ein Wegfall der beliebten Touristenattraktion, die neben dem Verkauf der Textilien die zweite Haupteinnahmequelle des Dorfes ist.

Dies hat verheerende ökonomische Auswirkungen auf die ganze Gemeinschaft von Nggela. Die Häuser bilden neben der Funktion von Wohnraum zusätzlich die Grundlage für die Durchführung jahrhundertealter Zeremonien, deren Fortbestand ohne die Häuser akut vom Aussterben bedroht sind.

Um das Dorf beim Wiederaufbau zu unterstützen, wurde von Swisscontact im August 2019 ein «Senior-Expert» Einsatz organisiert, um eine Ist-Situationsanalyse durchzuführen und ein Brandschutzkonzept zu erstellen.

Gleichzeitig konnte durch den unermüdlichen Einsatz aller mit Nggela verbundenen Personen die indonesische Regierung überzeugt werden, die Finanzierung der ersten 8 Häusern zu übernehmen. Das ist sehr erfreulich, heisst aber auch, dass immer noch 25 Häuser aufzubauen sind.

Spendengrund
Die Insel gilt als eine der ärmsten im Inselstaat; 49% der Einwohner waren nie zur Schule gegangen, die Lebenserwartung bei den Frauen liegt bei 53 Jahren, bei den Männern 56. Viele Menschen auf der Insel leben in Armut; langsam erobern erste Touristen Flores, was für die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes relevant ist.

Der traditionelle Dorfkern zieht Gäste an, die vor Ort übernachten und essen wollen und die handgewebten« Ikat» als Souvenir kaufen. Dies ist für das Dorf eine neue und wichtige Einnahmequelle. Durch den Brand kommen nun auch keine Touristen mehr nach Nggela, und somit fällt diese Einnahmequelle weg.

Spendenziel
Ohne externe Unterstützung ist eine Finanzierung des Dorfwiederaufbaus für die quasi autark organisierte Gemeinschaft unmöglich realisierbar. Eine Spende unterstützt den Aufbau eines weiteren Hauses – und somit ein Dach über dem Kopf für eine Dorffamilie.

Die Kosten für das Baumaterial eines Hauses belaufen sich auf rund 18’000 CHF (ca. 16’000 Euro). Die Häuser werden von der Dorfgemeinschaft gemeinsam wiederaufgebaut. Ich hoffe, dass wir es schaffen, Spenden für den Wiederaufbau eines Hauses zusammen zu bringen. Vielen Dank Euch allen, die Ihr mithilft und Nggela unterstützt!

Die Spenden werden von Swisscontact in Zürich ans Swisscontact Office in Indonesien weitergeleitet. Von da werden die Gelder an Claudia Glarner-Sukirman überwiesen. Claudia kommt aus Bern und lebt seit über 20 Jahren auf Flores. Sie ist unsere Kontaktperson und hauptverantwortlich für den privaten Wiederaufbau von Nggela. Claudia arbeitet ehrenamtlich, Administrationskosten bleiben somit minim, d.h. bis auf die Bankspesen / Überweisungskosten werden alle Spenden direkt in das Baumaterial eines Hauses investiert.

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